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	<title>Private Krankenkasse wechseln</title>
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		<title>Private Krankenkasse wechseln</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 20:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus welchen Gründen wechselt man seine private Krankenkasse? Der häufigste Grund ist, dass man eine günstigere Krankenkasse gefunden hat.  Auch bei der privaten Krankenkasse steigen die Beiträge. Gerade im Alter oder mit Vorerkrankung sollte man sich vorher überlegen ob ein Wechsel so sinnvoll ist. Private Krankenversicherungen sind nicht gezwungen jemanden in die PKV aufzunehmen, viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus welchen Gründen wechselt man seine <a href="http://www.pkv-infos.net/">private Krankenkasse</a>? Der häufigste Grund ist, dass man eine günstigere Krankenkasse gefunden hat.  Auch bei der privaten Krankenkasse steigen die Beiträge. Gerade im Alter oder mit Vorerkrankung sollte man sich vorher überlegen ob ein Wechsel so sinnvoll ist. Private Krankenversicherungen sind nicht gezwungen jemanden in die PKV aufzunehmen, viele wissen das nicht.</p>
<p>Werden wir auch in Zukunft sehen, dass es in Deutschland eine 2-Klassen-Gesellschaft gibt wenn es um Krankenkassen geht? Leider deutet alles darauf hin, dass dies so kommen wird. Immer mehr Menschen vergleichen und machen hier auch andere Sachen um entsprechende Einsparungen zu erreichen.</p>
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<p>Die privaten Krankenversicherer werben oft mit Tarifen, die günstige Beiträge versprechen, wenn der Versicherungsnehmer einer hohen Selbstbeteiligung zustimmt. Dies mag zuerst verlockend klingen, doch birgt dieses Modell einige Risiken.<br />
Die privaten Gesellschaften vereinbaren mit den Versicherten eine Selbstbeteiligung. Das heißt, dass Kunden zunächst eine bestimmte Summe zahlen, bevor die Kasse einspringt. In den meisten Fällen bezieht sich dies nur auf einen bestimmten Bereich, wie zum Beispiel die Kostenerstattung bei Zahnersatz. Die Versicherten zahlen dann bis zu einem festgesetzten Prozentsatz selbst. Danach springt die private Krankenversicherung ein.<br />
Obwohl man monatlich durch die Selbstbeteiligung sparen kann, kann es im Ernstfall vor allem für Arbeitnehmer schwierig werden. Dieser bekommt nämlich im Gegensatz zum Chef keinen Zuschuss und bleibt auf der hohen Selbstbeteiligung sitzen.<br />
Steuerlich gesehen ist die Selbstbeteiligung ebenfalls nicht clever. Die Prämie lässt sich in den meisten Fällen bis zu 80 Prozent absetzen. Die Selbstbeteiligung wirkt sich dagegen jedoch kaum aus.<br />
Interessanter ist das Modell der Prämienrückerstattung. Wenn zum Beispiel innerhalb eines Jahres keine Rechnung bei der PKV eingegangen ist, erstattet die Gesellschaft bis zu drei Monatsbeiträge.</p>
<p>Frauen stellen gegenüber Männern das größere Risiko für den Versicherer dar. Dies spiegelt sich auch in den Tarifen wieder.<br />
Statistisch gesehen haben Frauen eine höhere Lebenserwartung und Leben gesundheitsbewusster als Männer, was dazu führt, dass sie öfter zum Arzt gehen, um beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Auch die gesundheitlichen Risiken unterscheiden sich laut Statistik von denen der männlichen Mitversicherten. Deswegen weichen die PKV-Tarife für Frauen ab von den PKV-Tarifen der Männer.<br />
Bisher mussten Frauen es sich also ganz genau überlegen, ob sie in eine private Versicherung wollten. Ab Dezember 2012 ändert sich dies jedoch. Sogenannte Unisex-Tarife sollen die anhaltenden Ungleichheiten zwischen Mann und Frau in der privaten Versicherung beenden. Laut einem Urteil den EuGH sind diese Mehrkosten nämlich nicht vereinbar mit der EU-Gleichstellungsrichtlinie. Deshalb sollen alle Verträge, die ab Dezember 2012 abgeschlossen werden keine Beiträge mehr enthalten, die das Geschlecht als Berechnungsgrundlage benutzten.<br />
Frauen, die in die privaten Kassen wechseln wollen, sollten also noch bis 2013 warten, da sie durch die Unisex-Tarife eine Menge Geld sparen können.</p>
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